IMPFEN

Ja! Nein? Vielleicht!? Jetzt? Oder lieber doch erst später?

ANZEIGE Meine beste Freundin sagt Nein!, der Kinderarzt Ja!, die Hebamme steht irgendwo dazwischen. Und wie soll ich das entscheiden!? Ich hab doch keine Ahnung von Medizin!!!
Ich bin eine liebende Mama. Mit meinen Kindern tobe ich viel im Matsch. Wir sind sowieso viel draußen. Achten auf gesunde Ernährung. Geben ihnen die besten Möglichkeiten sich zu entwickeln. Ich möchte, dass meine Kinder unbeschwert leben können. Ich wünsche mir für sie das schönste und gesündeste Leben. Wenn sie glücklich sind, bin auch ich glücklich.

Gerade im 1. Jahr legen wir die Grundsteine für eine gute Entwicklung. Wir müssen so viele wichtige Entscheidungen treffen. So auch zum Thema Impfen. Im Folgenden möchte ich versuchen euch meine Einstellung zu diesem Thema deutlich zu machen.
Ich bin jemand, der sich und alles immer hinterfragt. Ich will immer alles wissen und verstehen. So kommt man heute ja auch an der Impfthematik nicht mehr so blindlings vorbei wie noch vor knapp 14 Jahren, als mein Sohn geboren wurde. Ich bin Perfektionistin. Ich will alles richtig machen. Wir Mamas wollen ja immer alles richtig machen. Also beschäftige ich mich intensiv auch mit dem Impfen.

Ich lese Bücher, entdecke hitzige Vorträge auf YouTube. Einiges klingt plausibel. Aber das soll es ja auch. Ich frage meine Hebamme, die hält sich mit einer eindeutigen Empfehlung zurück. Und meine Freundinnen? Ein ausgiebiger Mädelsabend ergibt folgende Statistik: In meinem Freundeskreis gibt es tatsächlich nur eine Mama die sich bewusst gegen das Impfen entschieden hat. Ich kann ihre Einstellung und ihre Entscheidung in ihrem Fall absolut verstehen und bewundere sie für ihren Mut und ihre Kraft. Alle anderen gehen den Weg der Schulmedizin. Auffällig ist: Heutzutage beschäftigt sich wirklich jede(r) intensiv mit der Thematik. Und im Netz!? Was sagt Dr. Google!? In den Foren kursiert reichlich gefährliches Halbwissen.
Kaum ein Thema wird so heftig diskutiert wie die Impffrage. Auch dieser Artikel, und auch ich werden wohl nicht ungeschoren davonkommen. Aber ich stehe zu meiner Meinung und natürlich zu meiner Entscheidung. Und habe auch kein Problem damit dies öffentlich zu machen. Gern könnt ihr meine Einstellung zu dem Thema hier ausführlich lesen, diskutieren, kritisieren und vor allem auch sehr gern eure eigenen Erfahrungen mit mir und uns allen hier teilen.
Meine eigene Recherche im Netz hat mich wie gesagt eher verunsichert. Dort wird von Impfgegnern regelrecht Angst geschürt. Impfschäden. Giftige Inhaltsstoffe. Rein wirtschaftliche Interessen. Verschwörungstheorien. Die Liste ihrer Argumente ist lang. Und ich als Laie habe immer mehr Fragezeichen in meinem Kopf.

Auch bei einem so heiklen Thema haben alle Mamas natürlich eins gemein: Sie wollen nur das Beste für Ihre Kinder – aber was ist das Beste!? Wem soll ich also vertrauen?
Für mich gab es darauf nur eine Antwort: Unserem Kinderarzt.

Schon seit über 13 Jahren genießt er mein vollstes Vertrauen. Bei meinem Kinderarzt wurde ich individuell beraten. Er hat sich Zeit genommen und mir alles genau erklärt. Er konnte all meine Fragen und Bedenken beruhigen. Ich könnte mir nie verzeihen, wenn ich meinen Kindern bewusst Hilfe verweigere und sie somit gefährlichen Erkrankungen aussetze. Nicht ohne Grund setzen heutzutage auch die meisten Kindergärten und Kitas einen vollständigen und kompletten Impfschutz voraus!

So höre ich auf die fundierte fachmännische Empfehlung unseres Kinderarztes, meinen Verstand und wie immer auch auf mein Bauchgefühl. Profi, Kopf und Bauch waren sich einig: IMPFEN!

Mein Sohn ist 2003 geboren und heute fast 14 Jahre alt. Ihn habe ich damals selbstverständlich auch impfen lassen und auch jetzt bei meiner Tochter möchte ich mir niemals vorwerfen müssen ihr den lebenswichtigen Schutz verwehrt zu haben.

Ich persönlich finde es sogar fahrlässig seinen Kindern nicht alle Möglichkeiten der modernen Medizin zu bieten. Im Auto schnalle ich mein Kind ja auch an.
Fazit: Beide Kinder sind geimpft. Außer einem kleinen Pieks und evtl. mal leichtem Fieber gab es keine Reaktionen. Spätschäden!? Machen mir keine Angst. Ich selber bin auch geimpft und lebe damit sehr gut und gesund.

Ich habe ein sicheres Gefühl, die richtige Entscheidung für uns und unsere Gesellschaft getroffen zu haben. Denn nur, wenn flächendeckend Impfschutz besteht und jeder auch an seine Mitmenschen denkt, können Epidemien und Krankheiten auch in Zukunft wirksam ausgerottet werden und bleiben!!!

So viel von mir und meiner Meinung,
eure Nina

(Mit freundlicher Unterstützung von Pfizer)

 

3 Kommentare

  1. Liebe Nina,

    ich finde es toll, wie du zu dem Thema stehst. Auch meine Kinder (3 und 6 Monate) sind geimpft und ich stehe voll und ganz hinter der Entscheidung. Weil ich persönlich durch viele Recherchen der Meinung bin, dass die Impfschäden nicht so groß sein können, wie der Schaden den eine jede Krankheit auslöst. Trotzdem soll es ja wirklich schwere Impfschäden geben, wozu ich einfach nur sagen kann, dass es jeder für sich und sein Kind entscheiden muss.

    Ich habe entschieden, dass der Impfschutz wichtig ist und so viele Menschen geforscht haben um uns diesen Schutz zu ermöglichen. Es muss niemand mehr an diesen Krankheiten sterben oder schwere Schäden von sich tragen. Warum sollte ich also auf diesen Meilenstein der Forschung verzichten?

    Liebe Grüße

    Kerstin

  2. Ich habe mich selbst lange mit diesem Thema beschäftigt und habe mich für meine Kinder (1 und 4) klar für das Impfen entschieden. Ich habe es aber auch kritisch hinterfragt und mein Mann und ich haben gemeinsam entschieden, dass wir unsere Kinder keiner Gefahr durch das Nicht-Impfen aussetzen wollen. Jeder hat sicher seine eigene Meinung und Beweggründe zu diesem Thema und jede Familie muss dieses Thema für sich besprechen und entscheiden. Ich teile Deine Meinung ganz klar. Schade finde ich, dass dieser Artikel/ Beitrag von einem Pharmaunternehmen gesponsert wird! Dies ist wieder Wasser auf die Mühlen der Impfgegner.

  3. Alexandra Engbers

    Liebe Nina,
    meine Kinder sind im März 2013 und November 2015 geboren. Auch ich habe mich schlau gemacht, Artikel und Foren gelesen, mit dem Kinderarzt gesprochen und nach langer Überlegung haben wir unsere Kinder impfen lassen. Unsere Große, Maya hat leider einen Immundefekt und trotz der Impfungen hatte sie ein Impfversagen und hat von nicht geimpften Kindern Windpocken bekommen. Das schlimmste war aber,dass ein Junge in ihrer Kindergartengruppe gerade erst eine Leukämie Erkrankung hinter sich hatte und somit noch kein Immunsystem hatte. Man schützt ja nicht nur die eigenen Kinder auch andere Mitmenschen.
    Übrigens finde ich dich großartig und einfach sympathisch.
    Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute.

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