Sparplan – oder sparen mit Plan?

Sponsored

Als Jung-Eltern ist man voll eingespannt. Das liegt wahrscheinlich hauptsächlich daran, dass man seinen Engel ununterbrochen anhimmelt und keine Bewegung oder Grimasse verpassen möchte. Nebenbei versucht man dann ja auch noch den Alltag bestmöglich zu bewältigen…

Trotzdem sollte man gerade mit der neuen Verantwortung einige Themen nicht aufschieben, auch wenn diese teilweise sehr komplex und nicht einfach zu durchschauen sind.

In den letzten Wochen haben wir uns daher u.a. auch der Zukunftssicherung / Geldanlage gewidmet.

Während es früher relativ einfach war, seinem Kind mit regelmäßiger Zahlung auf ein Sparbuch einen konservativen Vermögensaufbau zu ermöglichen, wird man in der heutigen Niedrigzinsphase nicht nur kaum Zinsen auf seine Spareinlagen erhalten, man wird mit einer solchen Strategie im Zweifel Geld vernichten, wenn man die Inflation berücksichtigt.

Aus diesem Grund haben wir uns für Luna mit verschiedenen Möglichkeiten für den kurz-, mittel- und langfristigen Vermögensaufbau auseinander gesetzt. Wir sprechen hier explizit keine Ratschläge oder Anlageempfehlungen aus, sondern wollen euch lediglich an unseren Gedanken und den Möglichkeiten teilhaben lassen.

Eine grundlegende Fragestellung, auf die man mit Sicherheit bei zwei Befragten drei Antworten bekommen wird, ist, ob man an die Werthaltigkeit von Papieren glaubt:

Wenn man das tut, dann hat man heutzutage praktisch auf Knopfdruck die Möglichkeit sich an Unternehmen-, Immobilien-, Staats-, Rohstoff-, oder Renten-Fonds usw. zu beteiligen.

Tut man das nicht, hat man für einzelne Positionen die Möglichkeiten auf reale Werte zurückzugreifen (Immobilien, Rohstoffe, Direktbeteiligungen), was natürlich mit deutlich größerem Aufwand verbunden ist (und mehr Platz wegnimmt :P).

Da wir für Luna eine langfristige, eher konservative Strategie fahren möchten, die vom Aufwand her auf Grund der Beträge überschaubar sein muss, haben wir uns zumindest teilweise für eine Anlage in Papiere entschieden.

Die Entscheidung, welche Papiere nun die richtigen für Luna sind, wollten wir natürlich nicht ohne den Rat eines „Fachmanns“ treffen und so hat sich die Frage gestellt, wer denn eigentlich der richtige Ansprechpartner für unsere Anlagestrategie sein könnte. Uns ist durchaus bewusst, dass es auch innerhalb der Optionen große Unterschiede geben kann, aber irgendwo muss man ja mal anfangen 😉

Die erste Anlaufstelle war für uns verständlicherweise unsere Hausbank:

Option A: Hausbank – Der Kundenbetreuer unserer Sparkasse hat uns freundlich empfangen und uns die diversen Vorteile der unterschiedlichen Fonds und Risikoklassen schmackhaft gemacht. Inhaltliche Rückfragen zur Anlagestrategie wurden eher selten beantwortet.

Leider hat sich relativ schnell herausgestellt, dass unsere Hausbank schon auf Grund der geringen Fondsauswahl und der hohen Kosten (Ausgabeaufschlag von 5%) für uns keine Option ist.

Wir waren also leider noch keinen Schritt weiter und haben uns deswegen an einen befreundeten Vermögensberater gewendet:

Option B: Unabhängiger Vermögensberater – Eine kontroverses Beratungsgespräch an deren Ende wir eine kostenlose Analyse unser Versicherungen und privaten Rentenvorsorge erhalten haben. Schon hier hatte es sich also gelohnt.

Im Fokus stand nicht eine breite Produktauswahl mit großen Renditeversprechen, sondern eine Analyse der Vermögenssituation und der Vorstellungen für die Zukunft. Vom Ergebnis her kommend wurde uns vorgerechnet, was wir heute in welcher Risikoklasse anlegen müssten, um die Rente zu erhalten, die wir uns für später vorstellen.

Zusätzlich bieten sich hier die Vorteile eines relativ günstigen Kostenmodells (keine Ausgabeaufschläge) und einer sehr breiten Fondsauswahl (über 30.000 Fonds). Ein weiterer Vorteil ist die Anlageempfehlung, die auf Basis einer unabhängigen Rating-Agentur ausgesprochen und immer wieder angepasst wird. Eine genaue Beschreibung der Auswahl und deren Kriterien wurden uns allerdings nicht gegeben.

Wir haben uns entschlossen, hier einen Rentensparplan und einen Fonds für Luna abzuschließen. Leider hat sich danach gezeigt, dass der Abschluss dann eben doch nicht ganz so simpel und transparent ist, wie gehofft (Viele Unterlagen in Papierform, diverse Unterschriften, Kopien von Perso, Geburtsurkunde etc.). Das war ein ganz schöner Aufwand, aber jetzt sind wir froh etwas für Luna gefunden zu haben.

Eine andere Alternative hat es bis zum Wochenende für uns auch nicht gegeben. Leider hat sich erst dann eine weitere Option ergeben. Die digitale Beratung eines Robo-Advisors. Kann das funktionieren? Wir waren skeptisch!!!

Option C: Robo-Advisor – Ein wirklich spannendes Thema. Kann ein Computer einem eine passende Anlagestrategie empfehlen? Und worauf muss ich achten? Transparenz, Sicherheit, Kosten? Und wer könnte der passende Robo-Advisor für Luna sein?

Nachdem wir das Thema eigentlich ausgeschlossen hatten, wurde uns VisualVest empfohlen. Eine neue digitale Anlagemöglichkeit, die nicht nur viel Transparenz und Sicherheit verspricht, sondern durch die Kostenstruktur auch sehr attraktive Konditionen garantiert. Obwohl diese moderne Form der automatisierten Geldanlage zum Teil kritisch betrachtet wird, wollten wir uns die Möglichkeit zumindest einmal ansehen.

Nach einer Studie der Homepage und des Angebots hat sich unser Zweifel relativ schnell aufgelöst. Es wird durch die genaue Beschreibung der verschiedenen Anlagestrategien viel Transparenz geschaffen. Zusätzlich garantiert man durch den Status als 100%ige Tochtergesellschaft von Union Invest Sicherheit und Finanzexpertise. Als FinTech-Start Up mit diesem Background wird den Anlegern so also das Beste aus zwei Welten geboten: Schnelligkeit, Einfachheit, Transparenz und Sicherheit.

Auch das Angebot ist auf den ersten Blick überzeugend. Aus einem Universum von 13.000 Fonds wurden auf Basis von wissenschaftlichen Analysen verschieden Portfolios für verschiedene Risikoklassen erstellt.

Hinzu kommt die transparente und günstige Kostenstruktur: Keine Ausgabeaufschläge, geringe Depotführungskosten und eine Erstattung der Provisionen die VisualVest von Dritten erhält.

Der negative Beigeschmack einem „Roboter“ in Bezug auf die Anlageberatung zu vertrauen bleibt sicherlich bestehen, gerade im Hinblick darauf, dass man keinen persönlichen Ansprechpartner hat. Andererseits kann man ohne den Einfluss von einem menschlichen Anlageberater auch menschliche Fehler ausschließen. Auch eine charmante Vorstellung…

Ich kann nur sagen, dass es unserer Sicht auf jeden Fall einen Versuch wert ist und Luna also ein kleines zweites Depot erhalten wird, sobald es im Sommer möglich sei Wird auch Depots für Kinde rund Jugendliche zu eröffnen. Die Glückliche =). Übrigens hat auch Lennox das Fieber gepackt. Dem kleinen Sparfuchs soll ich auch ein kleines Depot anlegen. Das macht insbesondere den Stief-Papa stolz, auch wenn er gerne in den FUX und nicht in der DAX investieren wollte 😉

Abschließend hoffen wir, dass euch einige der Informationen nützlich sein können. Mal sehen, wie unsere verschiedenen Anlagen performen und ob Lunas erstes Mobil ein Fahrrad, Roller oder Auto werden wird ;).

Bei Interesse halten wir euch gerne auf dem Laufenden und freuen uns über eure Meinungen und Tipps zum Thema Geldanlage + Sparen.

Glücklicherweise haben so zumindest die Kinder einen soliden Sparplan. Nina investiert ja lieber in „reale“ Assets 😉